Mittwoch, 18.09.2019 18:34 Uhr

"i-Dötzchen" - starten in den ersten Schultag

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Düsseldorf, 15.08.2019, 13:27 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Mixed News +++ Bericht 6812x gelesen

Düsseldorf [ENA] Fuß vom Gas und Elterntaxis stehen lassen! In Nordrhein-Westfalen werden am 28. und 29. August, rund 158.000 Kinder zum Schuljahr 2019/20 eingeschult. Das heißt - für die Erstklässler gibt es viel Neues und Ungewohntes zu bewältigen. Die Kinder sollen nicht nur den Anforderungen der Schule gerecht werden, sondern auch als Verkehrsanfänger mit dem richtigen Verhalten auf dem Weg zur Schule und zurück vertraut machen.

Schulministerin Yvonne Gebauer: ,,Der allererste Schultag kennzeichnet für die Kinder den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Endlich gehören sie zu den 'Großen' und dürfen in die Schule gehen. Gemeinsam mit ihren Familien fiebern sie diesem besonderen Tag voller Spannung entgegen. Ich wünsche allen angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler viel Spaß und einen schönen Start auf ihrem Weg zu bester Bildung."

Elterntaxi stehen lassen

Laufen Kinder schon morgens zu Fuß zur Schule, fördert dies ihre köperliche und geistige Entwicklung. Die Kinder lernen dabei sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen. ,,Viele Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto direkt bis vor das Schultor, damit sie sicher ankommen. Doch gerade diese Elterntaxis machen den Schulweg gefählicher und sorgen vor vielen Schulen für Chaos. Sind weniger Autos unterwegs, werden die Straßen sicherer und die Luft vor den Schulen wird besser", sagte Stephanie Päßler, Projektleiterin des Verkehrclub Deutschland (VCD).

Die Polizei rät:

Die Teilnahme am Straßenverkehr mit all seinen Risiken ist ein Stück Lebenserfahrung, die Kinder mit dem Schulbeginn machen müssen. Die Polizeibehörden präsentieren durch Präventivmaßnahmen schon in den Kitas ihre Verkehrsicherheitsprogramme. Für eine noch höhere Verkehrssicherheit müssen vor allem auch auch die Eltern der Erstklässler einbezogen und mit praxisnahen Tipps für einen sicheren Schulweg sensibilisiert werden.

Weitere Tipps:

Den Weg zur Schule sollten die Eltern bereits in den Ferien mit ihren Kindern mehrfach abgehen. Dazu gehört auch die Auswahl des sichersten, nicht unbedingt des kürzesten Schulweges. Dazu sind Hinweise auf Gefahren, Erläuterungen der Bedeutung von Verkehrzeichen und Ampeln wichtig sowie die Nutzung von Fußgänger- und Radwegen, Fußgängerüberwegen oder Fußgängerfurten. Die Kinder sollten sich frühzeitig auf den Weg machen, um einen Zeitdruck zu vermeiden.

"Ein eigenständig zurück gelegter Schulweg sorgt für mehr Bewegung im Alltag der Kinder, bringt Spaß, fördert die Selbstständigkeit und ist zudem gut für die Umwelt", so Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen Kinderhilfswerk.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.