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Satteldiebstähle halten Reiter auf Trab

Verantwortlicher Autor: Florian Karl Niederösterreich, 01.07.2016, 19:32 Uhr
Presse-Ressort von: Florian Karl Bericht 6469x gelesen

Niederösterreich [ENA] Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, aber auf so manchem Pferderücken liegt demnächst kein Sattel. In Niederösterreich treibt derzeit eine auf den Diebstahl von Sätteln spezialisierte Bande ihr Unwesen. Diebe haben mittlerweile Gefallen daran gefunden und der Grund liegt auf der Hand. Ein guter Sattel ist wertvoll und gebrauchte Sättel sind sehr gefragt.

leere Sattelkammer

Sie brechen nicht nur zur nächtlichen Stunde in den Ställen ein, sondern das organisierte Verbrechen findet anscheinend auch mitten am Tag statt. So wurden im niederösterreichischen Bezirk Hollabrunn in einem Stall die Sattelkammern am frühen Nachmittag ausgeräumt und Sättel im Wert von einigen tausend Euro gestohlen. Auch Ställe im Bezirk Korneuburg waren von der Einbruchsserie betroffen. - Die Polizei ermittelt.

Die Einbrecher nehmen aber nicht wahllos alles mit was sie finden. Nur die teuren Markensättel werden eingepackt. Billige Sättel bleiben auf den Sattelhaltern hängen. Es handelt sich also offensichtlich um fachkundige Langfinger. Besonders bitter ist, dass sie in zeitlichen Abständen von ein bis zwei Monaten im selben Stall wieder einbrechen und zwar dann wenn die Reiter neue Sättel gekauft haben. Keine billige Anschaffung – ein neuer, höherwertiger Sattel kostet 2.500.- und mehr.

Ob die Versicherungen in solchen Fällen zahlen oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. Es wird empfohlen über eine zusätzliche Sattelversicherung nachzudenken, da diese Diebstahlserien so gut wie nie aufgeklärt werden können. Auch gibt es versperrbare Sattelhalter die es den Einbrechern zumindest etwas erschweren, das wertvolle Leder zu entwenden.

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